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TU Berlin und Fraunhofer Institut nutzen die Software in-Step als Forschungs- und EntwicklungssystemPressemitteilung vom 11. August 2011 Zur Entwicklung einer Methodik für die integrierte Entwicklung von Sach- und Dienstleistungen nutzt das Fachgebiet Industrielle Informationstechnik der TU Berlin in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik im Produktionstechnischen Zentrum die Software in-Step von microTOOL als Werkzeug. Die Forschungsgruppe entwickelte auf der Grundlage von Interviews mit Entwicklern von Produkten und Services aus der deutschen Industrie ein generisches Vorgehensmodell, in dem relevante Aspekte für die Entwicklung sogenannter Product-Service Systems (PSS) zusammengeführt sind. Wichtig für Product-Service Systems ist die integrierte Planung, Entwicklung, Erbringung und Nutzung von Sach- und Dienstleistungsanteilen zum Beispiel im Maschinen- und Anlagenbau. Es handelt sich dabei zumeist um komplexe, langlebige, wissens- und wartungsintensive Systeme mit stetig wechselnden Anforderungen und extremen Anforderungen an die Verfügbarkeit. Eine Flugzeugturbine kann beispielsweise als ein PSS betrachtet werden. Auch im Bereich der Produktionssysteme lassen sich PSS-Beispiele finden. Das entwickelte Vorgehensmodell orientiert sich an prozessbasiertem Projektmanagement gemäß des IT-Projektmanagementprozesses V-Modell XT, weil auch in der Planung, Entwicklung und Implementierung von Sach- und Dienstleistungen im technischen Bereich sehr stark in Projektform gearbeitet wird. Die Software in-Step bildet ein Vorgehen nach V-Modell XT ab und wurde aufgrund ihrer Funktionen und Schnittstellen für die Umsetzung eines eigenen Ansatzes für das prozessbasierte Projektmanagement in der PSS-Entwicklung ausgewählt. Durch Customizing erhielt die Software einen Zuschnitt auf das neue Vorgehensmodell und entsprechende Projektdefinitionen. Die Forschungsgruppe nutzt die Integration von prozessbasierter Entwicklung, modellgetriebener Entwicklung und integriertem Anforderungsmanagement, die das Tool bietet. Das Vorgehensmodell stellt derzeit seine Praxistauglichkeit unter Beweis. Deshalb suchen die Mitarbeiter des Fraunhofer IPK und des TU-Fachgebiets Industrielle Informationstechnik industrielle Anwendungspartner für Industrie- und Transferprojekte. Interessenten können sich an Patrick Müller oder Nam Nguyen wenden. Die IT-Integration für weitere Anwendungsfelder ist bereits geplant. Das könnte der Bereich der Produktentstehung, die Integration mit Systemen des Produktdaten Managements, des Product Lifecycle Managements oder auch die Instandhaltung technischer Systeme sein. Einen Vortrag von Dipl.-Ing. Patrick Müller vom Fraunhofer IPK Berlin zum Thema gibt es unter: www.youtube.com/microTOOLWebmaster Die Pressemitteilung steht hier zum Download für Sie bereit:
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