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Die Vorträge der 20. microTOOL NutzerKonferenz

Praxisbezogene Information kombiniert mit aktuellem Methoden- und Prozesswissen   das ist das Erfolgsrezept der microTOOL NutzerKonferenz. Es hat sich auch auf der 20. NutzerKonferenz im April 2010 wieder bewährt: Anwenderberichte aus ganz unterschiedlichen Branchen boten interessante Einblicke in aktuelle Projekte mit in-Step und objectiF.

Hier finden Sie kurze Zusammenfassungen zu allen Vorträgen und die Vortragsunterlagen als PDF-Dateien zum Download.

Die Vorträge des ersten Konferenztages – 28. April 2010

Modellgetriebene Entwicklung der neuen Generation von in-Step und objectiF für prozessorientiertes Management und domänenspezifisches Engineering

Bernd Nawrot, microTOOL GmbH, Berlin

microTOOL entwickelt zurzeit eine neue Generation der Werkzeuge in-Step und objectiF. Ziele sind eine noch höhere Anpassbarkeit beider Werkzeuge an den individuellen Bedarf der Anwender und architekturseitig eine hohe Verträglichkeit beider Produkte. microTOOL hat dafür seit 2008 erheblich in seine eigene Entwicklungstechnik investiert. Die neue Entwicklungstechnik und die bisher damit erzielten Ergebnisse werden in mehreren Vorträgen vorgestellt.

Dieser einleitende Vortrag beschreibt die neue Entwicklungstechnik, die für beide Werkzeuge eingesetzt wird. Die Technik vereint die Vorteile der modellgetriebenen Entwicklung und des Product Line Engineering.

Für die Anwender der Werkzeuge ergeben sich daraus drei Nutzenvorteile:

  • eine schnelle und kostengünstige Bereitstellung neuer Features durch microTOOL,
  • reichhaltige kundenindividuelle Erweiterungsmöglichkeiten der Tools,
  • integrierte Repositories für die Ergebnisse der kundeneigenen Software- und Systementwicklung.

Die neue Architektur der Werkzeuge als Rich Internet Applications mit WPF-Clients wird im Überblick vorgestellt. Anschließend werden die zentralen Entwicklungsschritte der fachlichen Modellierung und der automatischen Modelltransformationen erläutert. Sie werden sowohl bei der Entwicklung der Kernfunktionen beider Tools als auch der kundenspezifischen Erweiterungen eingesetzt. Für die datenseitige Integration beider Tools existiert ein gemeinsames abstraktes CoreEntityModel, das im Überblick vorgestellt wird.

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Die neue Generation von in-Step und objectiF – Anpassbarkeit live

Thomas Klingenberg, microTOOL GmbH, Berlin

Anpassbarkeit ist schon heute eine zentrale Eigenschaft von in-Step und objectiF. Zukünftig rückt sie noch mehr in den Fokus. Wir zeigen anhand einiger typischer Szenarien, wie die Tools der neuen Generation noch genauer auf den individuellen Bedarf von Anwendern zugeschnitten werden können.

In der ersten Stufe stellen wir die aus in-Step schon bekannte Anpassbarkeit von Formularen in ihrer neuen Form vor: Hier steht künftig die volle Reichhaltigkeit der Windows Presentation Foundation (WPF) zur Verfügung. In der nächsten Stufe zeigen wir, wie völlig neue Sichten erzeugt werden können, die die Darstellung und Bearbeitung auch komplexer Strukturen erlauben. In der letzten Stufe werden wir das vordefinierte Metamodell um neue, domänenspezifische Objekttypen erweitern und für diese dann ein domänenspezifisches Diagramm erstellen.

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Gibt es ein Leben nach dem Vorgehensmodell?
Ein pragmatischer Ansatz in einer großen Organisation

Birgit Geißler, Bayerisches Landesamt für Steuern (BayLfSt), Nürnberg

Im Bayerischen Landesamt für Steuern (BayLfSt) wurde im letzten Jahr nach einer europaweiten Ausschreibung mit in-Step ein prozessbasiertes Multiprojektmanagement-Tool beschafft, das bereits Standard-Vorgehensmodelle wie das V-Modell XT beinhaltet. Für das BayLfSt ist die Akzeptanz der Anwender ein Schlüssel für die erfolgreiche Einführung einer so hochgradig integrierten Lösung. Das bisherige, BayLfSt-eigene Vorgehensmodell war nur für Teilbereiche der Organisation gültig und wurde manchmal nicht ganz konsequent eingehalten. Die neue, toolgestützte Version des Vorgehensmodells wurde deshalb ganz konsequent „verschlankt“. Gleichzeitig wurden die durch Standard-Vorgehensmodelle bisher nicht so gut unterstützten Bereiche (IT-Infrastrukturprojekte und Organisationsprojekte) integriert. Hierzu wurden unterschiedliche Projekttypen abgebildet und ein organisationsspezifisches Tailoring hinterlegt, ebenso wie eigene Vorlagen, Prozesse und Meilensteine, die jeweils mit Vorlagen verknüpft sind. Vom ursprünglichen Standard-Vorgehensmodell ist also inhaltlich nur noch wenig erhalten geblieben, lediglich die Methodik wurde genutzt und auf eigene Bedürfnisse angepasst. Ein weiterer Schritt zur Akzeptanz ist die Vermeidung der Doppelerfassung von Informationen: Eine Schnittstelle zur Kosten- und Leistungsrechnung erspart dem Anwender den Wechsel nach SAP.

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in-Step-basierte Anforderungen-Verwaltung für CollPhir – Wie sich in-Step auch bei der Pflege einer Standardsoftware nützlich macht

Siegfried Knöpfler, Collogia Unternehmensberatung AG, Köln

CollPhir ist eine Standardsoftware zur Verwaltung betrieblicher Altersversorgung und Zeitwertkonten, die seit knapp 10 Jahren weiterentwickelt wird, wobei Anforderungen aus Gesetzesänderungen und von Kundenseite eine wichtige Rolle bei der Release- und Entwicklungsplanung und deren Umsetzung spielen.

Ab Mitte 2009 wird dabei in-Step als Werkzeug zur Verwaltung der Anforderungen und zugehöriger Dokumente (Erfassungsformulare, Entwürfe, Testanforderungen, Testberichte etc.) eingesetzt (während Projektplanung und -steuerung weiterhin mit einem lang zuvor eingeführten System betrieben werden!).

Bei unserem in-Step-Einsatz werden Scrum-Elemente innovativ "missbraucht", insbesondere wurden Stories zu Anforderungen und Themen zu Entwicklungsgruppen umgedeutet. Die vorgefundenen Mechanismen für Check-out/Check-in von Stories und zugeordneten Dateien, für Versionsverwaltung und Zustandssteuerung waren anfangs der Grund, in-Step hierfür einzusetzen, und haben sich nach unseren Anpassungen – insbesondere des Zustandsübergangsnetzes – gut bewährt. Wir nutzen die Möglichkeiten, Beziehungen zwischen den Anforderungen abzubilden, und wir haben eine Reihe zusätzlicher Eigenschaften und spezieller Sichten definiert. Damit waren wir in der Lage, bisherige Dokumente und Verfahren des Anforderungsmanagements vollständig abzulösen.

Unsere in-Step-basierte Anforderungenverwaltung AnfosVw ist im CollPhir-Bereich mittlerweile akzeptiert und (bis auf die Truppe, die kundenspezifische Erweiterungen projektmäßig erarbeitet) flächendeckend eingesetzt.

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in-Step als zentrales Projektsteuerungsinstrument im Unternehmen SHD

Ulf Wolfsgruber, SHD Einzelhandelssoftware GmbH & Co KG, Andernach

Die Aufteilung des Unternehmens SHD in fünf eigenständige Tochterunternehmen mit einer operativen SHD Holding im Jahr 2007 erforderte im Rahmen von Kundenprojekten eine übergreifende Zusammenführung der Aktivitäten und des Projektcontrollings. Vor dem Hintergrund einer über 25 Jahren bestehenden Unternehmenskultur, einer existierenden Systemlandschaft und verschiedenen Produktentwicklungsbereichen für die Möbelbranche gestalteten sich die Aufgaben für die Einführung von Projektmanagement äußerst vielfältig.

Die besonderen Herausforderungen lagen in der Integration von in-Step in die unternehmensübergreifende SHD-Kommunikationsplattform sowie in der Einbindung der Prozesse der Softwareentwicklung im Geschäftsbereich der SHD-Einzelhandelssoftware.

Der Vortrag beschreibt die Vorgehensweise in der Einführung von Projektmanagement in Bezug auf Mensch und Werkzeug, die besonderen Anforderungen an die Integration von in-Step und die bis heute erreichten Ergebnisse.

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Der lange Weg zum kurzen Prozess

Philipp Schach, Carl Zeiss Industrielle Messtechnik GmbH, Oberkochen

Zum Management der Anforderungen und zur Verfolgung des Projektfortschritts wird in-Step in der Produktneuentwicklung und Produktweiterentwicklung der Carl Zeiss IMT Applikationen eingesetzt. Hierbei sind die Anforderungen jeweils das zentrale Element.

Der Vortrag geht darauf ein, welche unterschiedlichen Wege für die einzelnen Produkte beschritten wurden und wie sich die anfänglich streng regulierten Prozessschritte hin zu einer einheitlichen agilen Vorgehensweise gewandelt haben. All diese Anpassungen wurden mit der in-Step CoreProcess Edition unternommen.

Im Laufe der Zeit sind hilfreiche Erweiterungen entstandenen, die kurz vorgestellt werden sollen:

Es wurden Anleihen bei Scrum hinsichtlich Sprints und der Unterscheidung von Anforderung und Task vorgenommen. Die Verwendung automatisierter Templates erlaubt eine ausgereifte Testdokumentation. Mit der Sicht „Mitarbeiterauslastung“ wird die verbleibende Arbeitszeit in Bezug auf einen Zieltermin errechnet. Das Fehlermanagement wurde integriert und eine Auftragsnummern-bezogene Zeiterfassung wird monatlich für das SAP System aufbereitet.

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Vom Projektmanagement zum Change-Management: in-Step als unternehmensweite Standardlösung

Markus Kunkel, Pablo Simonsmeier, Nuon Deutschland GmbH, Berlin

Nuon Deutschland führte Anfang 2009 in-Step als Werkzeug zur Verwaltung des Gesamtprojektportfolios und zum Management der einzelnen Projekte ein. Auf Grundlage der ersten Erfahrungen mit Pilotprojekten wurden zahlreiche Anpassungen in Eigenregie durchgeführt. Dazu gehörten Anpassungen an den Dokumentenvorlagen, aber auch Anpassungen am PRINCE2-Prozessmodell, um die Bedürfnisse der Organisation und der Mitarbeiter optimal zu unterstützen. Hierdurch wurde schnell erkannt, welche Flexibilität und wie viele Freiheitsgrade in-Step bietet.

Zu diesem Zeitpunkt war der Bereich Business Information Management (BIM) auf der Suche nach einem neuen Tool für das IT-Anforderungsmanagement. Bisher wurde hier ein Ticketsystem verwendet, das funktional nicht mehr ausreichte und zu sehr auf die Belange des Incident Managements ausgelegt war. Auch die Funktionen für das Anforderungsmanagement in in-Step wurden in diesem Zusammenhang geprüft. Da diese Funktionen nur innerhalb der einzelnen Projekte verfügbar waren, bestand die Herausforderung darin, auf dieser Grundlage ein organisationsweites Anforderungsmanagement in in-Step zu realisieren.

Ein besonderer Schwerpunkt lag darauf, einen Kommunikationskanal zu einem externen Dienstleister und dem internen IT Betrieb in das Anforderungsmanagementsystem einzubinden. Innerhalb von nur drei Monaten wurde die gesamte Lösung konzipiert, umgesetzt und unternehmensweit ausgerollt. Erste messbare Erfolge haben sich schnell gezeigt: So sind die Anforderungen im Unternehmen leichter kommunizierbar und die Umsetzungszeiten von der Aufnahme einer Anforderung bis zur vollständigen Erledigung sind deutlich kürzer geworden. Die Anforderer können ihre Anforderungen selbst nachverfolgen und werden im Falle eines Statuswechsels automatisch benachrichtigt. Eine übergeordnete Priorisierung der Anforderungen führt beim Anforderer und Lieferanten zu der bisher fehlenden Transparenz. Ein integriertes Monitoring sorgt für mehr Übersicht bei der Einhaltung von Durchlaufzeiten in den einzelnen Prozessschritten und wird zur Verbesserung der Abläufe intern und bei den Lieferanten herangezogen.

Im Zuge all dieser Erfahrungen sind bereits neue Vorhaben in Planung, z.B. innerbetriebliches Vorschlagswesen, Kampagnenmanagement, Unterstützung von Lean Management. Diese Entwicklung wird dazu führen, dass in-Step bei Nuon Deutschland nicht mehr als reines Projektmanagement-Tool, sondern als Standardlösung für Change-Management wahrgenommen und weiter ausgebaut wird. Dadurch ist in-Step in der Akzeptanz im Unternehmen inzwischen ein fester und nicht mehr wegzudenkender Bestandteil geworden.

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Die Vorträge des zweiten Konferenztages – 29. April 2010

in-Step – der aktuelle Stand

Thomas Klingenberg, microTOOL GmbH, Berlin

Der Vortrag gibt einen Überblick über die neuen Funktionen, um die in-Step in den letzten Versionen erweitert wurde. Dazu gehört die Unterstützung des V-Modell XT in der Version 1.3 mit völlig neu gestalteten Assistenten für Tailoring und Projektplanung. Es wird außerdem die gerade von der APM Group in Großbritannien lizenzierte Abbildung der neuen Version PRINCE2:2009 in in-Step präsentiert. Es folgt die Vorstellung der neuen Volltextsuche in der Version 4.7.

Abschließend stellen wir den Release-Plan für die neue Generation von in-Step vor.

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Multiprojektmanagement mit der in-Step PRINCE2 Edition – Erfahrungsbericht über die Einführung der in-Step Plattform in der schweizerischen Bundesverwaltung

Pierre Henry, Eidgenössisches Finanzdepartement, Bern, Generalsekretariat

Bis Ende 2011 führen die Bundeskanzlei und alle Departemente der Bundesverwaltung die elektronische Geschäftsverwaltung (GEVER) im Rahmen des GEVER Programms Bund ein. GEVER wird helfen, die Datenflut besser in den Griff zu bekommen. Die Suche nach Informationen verschlingt aufgrund exponentiell wachsender Informationsmengen bis zu 15% der Arbeitszeit. Effizientes und zuverlässiges Arbeiten sind unter diesen Umständen kaum gewährleistet.

Hier greift GEVER ein: Effizienz, Transparenz und übersichtliche Dokumentation werden durch klar strukturierte und elektronisch unterstützte Geschäftsprozesse nachhaltig verbessert. Medienbrüche bei der interdepartementalen Geschäftsabwicklung müssen künftig weitgehend eliminiert werden.

Die Einführung von GEVER basiert auf gesetzlichen Vorgaben.

Das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) hat ein GEVER-Programm im Jahr 2009 gestartet, um diese Zielsetzung termin- und qualitätsgerecht zu erreichen.

Als Ressourcen-Departement der Schweizer Bundesverwaltung besteht das EFD aus acht Ämtern und einem Staatssekretariat. Daher laufen 9 Projekte jetzt parallel. Das Multiprojektmanagement wird mit PRINCE2 geführt.

Für die zentrale Steuerung des Vorhabens wurde in-Step beschafft.

Die Präsentation zeigt, wie dieses strategische Programm organisiert worden ist und wie in-Step als Multiprojektmanagement-Plattform aktuell eingesetzt wird. Sie zeigt auch, welche Hürden bisher überwunden werden mussten.

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objectiF – der aktuelle Stand

Bernd Nawrot und Enrico Fritz, microTOOL GmbH, Berlin

objectiF wird als Werkzeug für die modellgetriebene Entwicklung durch domänenspezifische Extensions kontinuierlich ausgebaut. Drei domänenspezifische Extensions werden präsentiert:

  • Persistenz mit NHibernate,
  • Entwicklung von Rich Internet Applications mit Microsoft Windows Presentation Foudation (WPF),
  • Entwicklung anwendereigener domänenspezifischer Diagramme.

Das WPF-basierte User Interface des nächsten Releases von objectiF wird vorgestellt. Die klassischen UML-Diagramme sind darin als domänenspezifische Diagramme realisiert und um Requirements gemäß SysML erweitert. Der aktuelle Zeitplan für die inkrementelle Migration neuer Features, die internetbasierte Modellierung und die Repository-Integration mit in-Step wird erläutert.

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Erste Erfahrungen bei der Anwendung des RIA-Templates im Zuge der technologischen Umstellung eines Fachverfahrens

Dietmar Putscher, Computer Zentrum Strausberg GmbH, Strausberg

In DV-Verfahren, die sich viele Jahre am Markt etabliert haben, ist sehr viel fachliches und technisches Know-how entstanden. Bei der Umstellung der Software auf ein neues Programmiermodell müssen natürlich sowohl der fachliche Inhalt als auch die notwendigen Funktionalitäten weiterhin gesichert werden. Kann die modellgetriebene Entwicklung, insbesondere mit objectiF und dem neuen RIA-Template hier helfen?

Dieser Vortrag legt erste Erfahrungen in diesem Prozess dar.

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How to Get Your Test Runs Home in Time -
Simplified Requirements- and Testmanagement with in-Step

Johannes Motz, Kapsch CarrierCom AG, Wien

Kapsch CarrierCom, Weltmarktführer bei GSM-R Systemen und führender Systeminnovator von Kommunikationstechnologie-Lösungen für Fest-, Mobil- und Datennetze, führt ein vereinheitlichtes Prozessmodell für die Bereiche Requirements Engineering, Design & Test, Change Control und Outtasking ein.

Im Vortrag wird über einen Prozessansatz berichtet, der eine starke Vereinfachung der Rückverfolgbarkeitskette mit einer teilweise automatischen Unterstützung der Testplanung, -durchführung und des Reportings verbindet. Dabei werden einige Erweiterung von in-Step und Reporting mit Hilfe der Office-Integration demonstriert.

Abschließend wird über erste Erfahrungen berichtet, die mit der Einbeziehung von Kunden und Entwicklungspartnern in Projekten mit in-Step gewonnen wurden.

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Scrum-Einführung – ein Erfahrungsbericht

René E. Beszon, CompuGROUP Software GmbH, Koblenz

Die Entwicklung einer komplett neuen Software gehört sicherlich zu den aufregendsten Tätigkeiten, die einem Entwickler in seiner Laufbahn begegnen können. Dies gilt ganz besonders, wenn neben den "üblichen" Herausforderungen, wie Zeitdruck und neuen Technologien, auch noch zusätzliche Rahmenbedingungen, z.B. eine international verteilte Entwicklung, beachtet werden müssen.

Dieser Erfahrungsbericht beschreibt kurz die Ausgangslage der Software-Entwicklung in einem internationalen Konzern, bestehende Engpässe und die Verbesserungen, die mit einer Änderung der bisherigen Vorgehensweise erhofft werden. Dazu wird zum einen auf die Entscheidungsfindung für einen passenden Entwicklungsprozess (Scrum) eingegangen und auch die Maßnahmen zur Einführung dieses neuen Prozesses beleuchtet. Ein deutlicher Fokus wird hierbei auf die Einführung von in-Step als Projektmanagement-Tool gelegt. Zusätzlich werden auch organisatorische, technische und kulturelle Besonderheiten nicht zu kurz kommen.

Abschluss des Vortrages bilden ein Fazit bezüglich der eingetretenen Verbesserungen, eine Auflistung der notwendigen Kompromisse und ein Ausblick auf die weiteren Schritte.

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Template-basierter Rollout mit in-Step Multiprojektmanagement – Projektvorgehen am Beispiel Studienabschluss der FU Berlin

Oliver König, Freie Universität Berlin, Berlin, Jan Bührig, HIS GmbH, Hannover

An der FU Berlin wird 2010 der Teilprozess Studienabschluss in neun Fachbereichen im Rahmen eines aufwendigen Rollout-Projekts eingeführt. Dabei sind insgesamt 360 Prüfungsordnungen im System SAP Student Lifecycle Management (SLcM) abzubilden und die 60 AnwenderInnen der dezentralen Prüfungsbüros in den neuen Funktionen zu schulen. Im Rahmen des Rollouts auf der Basis eines „Templates“ sind die Delta-Anforderungen der Fachbereiche zu ermitteln, zu dokumentieren und im System umzusetzen. Zudem sind operative Aufgaben der Projektsteuerung und des Controlling zu leisten und damit die erfolgreiche Durchführung des Projektes sicherzustellen.

Das Projektvorgehen ist exemplarisch für einen föderal strukturierten Organisationstyp wie die Freie Universität Berlin, mit ihren heterogenen Anforderungen der dezentralen Bereiche. Alle parallel durchzuführenden Teilprojekte werden in einem in-Step-Prozessmodell abgebildet. Dabei sollen die Möglichkeiten des Tools genutzt werden, um sowohl eine fachlich-inhaltliche als auch formale Sicht auf das Projektgeschehen zu erhalten. Der Projektfortschritt soll dabei mithilfe der Multiprojektmanagementfunktion jederzeit transparent darstellbar sein.

Der Vortrag berichtet über die Planungsphase und die Erfahrungen mit den Pilot-Fachbereichen.

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Integration von Usability Engineering und Scrum bei der modellgetriebenen Entwicklung der neuen Produktgenerationen von in-Step und objectiF – ein Erfahrungsbericht

Ursula Meseberg, microTOOL GmbH, Berlin

microTOOL entwickelt zurzeit in-Step und objectiF auf der Basis von Microsoft Windows Presentation Foundation (WPF) weiter. WPF eröffnet fast unbegrenzte Möglichkeiten bei der Gestaltung von Benutzeroberflächen. microTOOL greift deshalb verstärkt die Erkenntnisse des Usability Engineering (UE) mit seinen Methoden, Techniken, Prozessen, Patterns etc. in der Produktentwicklung auf.

Die Schnittstelle zwischen UE und Softwareentwicklung bestand bei microTOOL bisher – wie wohl bei den meisten Software produzierenden Unternehmen – aus dem „Nachcodieren“ der UE-Ergebnisse, die in Form von Rastergrafiken und mehr oder weniger „klickbaren“ Prototypen vom Design-Team an die Entwicklung übergeben wurden. Microsoft verspricht mit WPF und der Oberflächensprache XAML die Überwindung dieses Medienbruchs. Unsere Idee: Warum dann nicht gleich UE in unseren Softwareentwicklungsprozess nach Scrum integrieren und mit der modellgetriebenen Entwicklung zusammenführen?

Aber passen der UE-Prozess und die agile Entwicklung nach Scrum überhaupt zusammen? Der UE-Prozess ist iterativ, anforderungsgetrieben und feedback-orientiert. Er erfüllt damit auf den ersten Blick die wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Integration in den agilen Entwicklungsprozess. Aber lassen sich Geschwindigkeit und Iterationszyklen wirklich synchronisieren? Kann man Methoden, Rollen und Menschen aus beiden Welten tatsächlich zusammenbringen? Der Vortrag berichtet von den Erfahrungen, die microTOOL auf diesem Weg gesammelt hat.

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