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COBOL Reverse Engineering mit case/4/0

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Viele der heute eingesetzten – und oft als unersetzlich geltenden – COBOL-Anwendungssysteme stellen eine erhebliche Wartungsbelastung dar. Um diese Belastung dauerhaft zu reduzieren, bleibt oft nur die Möglichkeit, die interne Implementierung des Anwendungssystems zu verbessern, ohne dabei allerdings die Funktionalität nach außen zu verändern. Voraussetzung für solche Bereinigung und Neugliederung eines COBOL-Anwendungssystems ist das „Wiederentdecken" des ursprünglichen Softwareentwurfs auf der Basis der vorhandenen COBOL-Sourcen. Das hier vorgestellte Add-In zu case/4/0 unterstützt genau diesen Schritt.

Für wen wurde COBOL Reverse Engineering entwickelt?

COBOL Reverse Engineering wurde für alle Unternehmen entwickelt, die

  • Restrukturierungsbedarf für selbst entwickelte oder erworbene COBOL-Anwendungen haben, und/oder
  • einen „weichen" Bottom-Up-Einstieg in die Anwendungsentwicklung nach strukturierten Methoden anstreben.

Was leistet COBOL Reverse Engineering für case/4/0?

Das hier vorgestellte Add-In zu case/4/0 unterstützt Sie, indem es

  • die Struktur von COBOL-Programmen aufgedeckt,
  • eine übersichtliche, grafische Dokumentation unter case/4/0 erzeugt, die das Verstehen der Programme und ihrer Struktur erleichtert,
  • die Voraussetzungen für die Analyse von Struktur und Code unter verschiedensten Aspekten mit Hilfe der Auswertungsfunktionen von case/4/0 schafft,
  • Struktur und Code zur Überarbeitung, Wartung und Weiterentwicklung unter case/4/0 bereitstellt.

Und welche Vorteile ergeben sich daraus?

Das case/4/0-Add-In für COBOL Reverse Engineering liefert eine übersichtliche Softwaredokumentation als Basis für das Restrukturieren eines COBOL-Anwendungssystems. Ist dieser Vorgang abgeschlossen, können Sie von case/4/0 folgendes erwarten:

  • einen deutlich verringerten Maintenance-Aufwand für das COBOL-Anwendungssystem durch seine grafische und konsistente Strukturierung,
  • hohe Produktivität bei der Erweiterung und Anpassung durch den Einsatz von Skripten zur Code-Generierung: Anwendererfahrungen zeigen, dass mit case/4/0 bis zu 100% der Statements für Datenbankzugriffe, 30–70% der Statements für Oberflächenroutinen und 10–15% der Statements der Verarbeitungslogik generiert werden können,
  • die Chance zur Realisierung neuer Architekturkonzepte. Ein Beispiel dafür ist das objektbasierte Wrappen einer COBOL-Anwendung und ihre Integration in eine Komponentenarchitektur auf der Basis von COM oder CORBA.

So funktioniert COBOL Reverse Engineering

Das case/4/0-Add-In für COBOL Reverse Engineering enthält einen Parser, mit dem COBOL-Programme und COBOL-Copy-Elemente analysiert werden. Voraussetzung für seinen Einsatz ist das Vorliegen von syntaktisch korrektem COBOL-Code. Als Ergebnis der Analyse werden folgende Elemente erzeugt und im case/4/0-Repository abgelegt:

  • Modulstrukturen, eine Art grafisches Inhaltsverzeichnis von COBOL-Programmen, die unter anderem Referenzen auf aufgerufene Programme enthalten,
  • Typstrukturen, die die Strukturierung von Daten in Gruppen, Felder, Wiederholungsgruppen etc. zeigen und in Modulstrukturen referenziert werden,
  • Datenelemente im Datenkatalog mit Formatangabe, Vorgabewert und Wertemenge.

 

 

Modulstruktur und Typstruktur – mit case/4/0 per COBOL Reverse Engineering erzeugt

Der COBOL-Source-Code wird ebenfalls in das Repository von case/4/0 übernommen und den erzeugten grafischen Elementen zugeordnet. Das Ergebnis ist eine übersichtliche, grafische Beschreibung der COBOL-Programme, die maschinell mit dem Source-Code verbunden ist. Ergebnisse, die direkt unter case/4/0 entwickelt wurden, unterscheiden sich formal nicht von denen, die das Add-In für Reverse Engineering erzeugt. Das bedeutet insbesondere, dass die zahlreichen Auswertungsfunktionen, die case/4/0 zur Prüfung von Entwicklungsergebnissen anbietet, für die Analyse der Reverse-Engineering-Ergebnisse zur Verfügung stehen. Alle Ergebnisse können sowohl auf grafischem Niveau als auch im Code editiert werden. Das case/4/0-Repository sorgt bei der Bearbeitung von abhängigen Ergebnissen automatisch für Konsistenz – und damit für ein hohes Qualitätsniveau. Zum Abschluss der Arbeit wird der bereinigte, restrukturierte und grafisch dokumentierte Source-Code aus case/4/0 heraus neu in Dateien generiert.

 

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